Die Prinzen Des Winters Eisfeuer Teil 5 German – KTSteen

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Ruben umrundete den großen Steintisch und trat zum Ausgang. „Ich schau mal nach ihm. Vielleicht habe ich mich doch irgendwie vertan.“ „Ich komme m…“ Bevor Eyra ihren Satz beenden konnte, fiel das Eisengitter mit einem Ruck zu, und noch während das metallische Echo durch die Höhle hallte, hatte Ruben einen Schlüssel hervorgeholt und abgeschlossen. Merkan klopfte seine Kleidung ab und stieß eine Reihe von Flüchen aus.

„Wann hat er den geklaut?“ „Was soll das?“, schrie Eyra Ruben an. „Lass uns sofort raus!“ Ruben legte den Kopf schief, als würde er lauschen, deutete auf seine Ohren und zuckte scheinbar entschuldigend mit den Schultern. In dem Moment erinnerte sie sich, was Merkan ihr über den Käfig erzählt hatte. Er schloss alle Geräusche ein. Somit konnte sie Ruben keine Befehle erteilen.

Er hatte sie ausgetrickst. Ihre Gedanken rasten. Mit wem arbeitete er zusammen? Was hatten sie vor? Warum jetzt? Zumindest die letzte Frage ließ sich einfach beantworten. Ihre Gefährten waren am Vorabend angekommen. Und mit ihnen der Feuerrubin. „Lazar?“ Da er nicht antwortete, versuchte sie ihr Glück bei Saul und Noah – mit demselben Ergebnis. Dann erinnerte sie sich an das Detail, dass diese Barriere sogar Gedankenverbindungen blockierte. Ihre Wut loderte auf, Hitze pulsierte durch ihre Adern, brannte wie flüssiges Feuer unter ihrer Haut.

Sie würde Ruben in der Luft zerreißen. Aber erst einmal musste sie hier raus. „Tritt zurück und geh so weit wie möglich in eine hintere Ecke.“ „Du könntest uns bei diesem Versuch verbrennen, Eyra. Mein Urgroßvater hat …“ „Jetzt!“, befahl sie, woraufhin er sich ans andere Ende der Höhle zurückzog. Flammen züngelten über ihre Hände. Sie spannte die Muskeln, ließ die aufsteigende Glut in sich wachsen, bis die Luft um sie herum flimmerte. Mit einem Ausfallschritt riss sie die Arme hoch und schleuderte ihre Magie gegen das Gitter. Eine Druckwelle aus Feuer fegte durch den Raum, prallte gegen das Metall und …

verpuffte. Sie versuchte es noch einmal.

Nach ihrer Flucht vor der Weißen Garde erreichen Eyra und ihre Familie mit Belgor die alte Drachenhöhle in Calor, die vom Roten Zug als Stützpunkt genutzt wird. Dort leistet Eyra dem Feuergott Emberis einen Schwur: Sobald ich die Kontrolle über meine Kräfte erlangt habe, aber spätestens bis einen Monat vor der Winterzeremonie, werde ich den Eiskristall finden, Lorelai stürzen und dafür sorgen, dass der Stein für die kommenden Generationen verloren ist.

Hierfür werde ich, wenn ich dazu befähigt bin, die Bedingungen des Gegenzaubers erfüllen, um Lorelai ihrer Macht zu entheben. Sollte dieser Plan scheitern, befreie ich die Drachen und ziehe mit ihnen in den Krieg gegen die Winterelfen. Darauf werde ich mich vorbereiten. Unter anderem, indem ich von heute an alles dafür tue, um mich an die Spitze der Feuerwesen zu setzen. Der zweite Teil folgt Emberis’ Forderung nach einem Krieg. Im ersten hat Eyra den Gott glauben lassen, sie könnten Lazars Schwester Lorelai – die Hohepriesterin und Königin der Winterelfen – auf friedliche Weise entmachten.

Sie erklärt ihm, man müsse lediglich den Eiskristall an sich bringen und die Bedingungen herausfinden, durch deren Erfüllung Lorelai ihre Macht verliert. Dabei weiß sie von Lorelai, dass solche Bedingungen nie formuliert wurden. Doch dieser Vorwand verschafft ihnen Zeit für ihren geheimen Plan: Um Lorelais Herrschaft über Estraora zu beenden, müssen alle vier göttlichen Edelsteine – der Feuerrubin (rote Magie), der Feenstein (blaue Magie), der Waldsmaragd (grüne Magie) und der Eiskristall (weiße Magie) – in die Quelle der Magie geworfen werden.

Die Vereinigung grüner, roter und blauer Magie kann die weiße Magie des Eiskristalls neutralisieren und ihn dadurch zerstören. Da sich die Edelsteine an unterschiedlichen Orten befinden, teilt sich die Gruppe auf. Fayette und Noah reisen nach Oritea, um das Königspaar des Nachbarlandes um den Feenstein zu bitten. Im Schloss angekommen, spricht die Göttin der Feen zu Fayette und versucht, sie dazu zu bewegen, den Edelstein zu berühren und so zur neuen Feenkönigin zu werden.

Fayette weigert sich, doch in einem unglücklichen Moment streift der Stein sie und die Feengöttin Reena erwählt sie. Fayette glaubt, das ist ihr Todesurteil. Denn sobald die Göttin von ihrem Plan erfährt, den Feenstein zur Quelle zu bringen, wird sie ihr die blaue Magie entziehen – was Fayette das Leben kosten würde. In dem Bewusstsein, nicht mehr viel Zeit zu haben, verbringt sie eine Liebesnacht mit Noah.

Als dieser am nächsten Morgen herausfindet, was geschehen ist, nimmt er den Feenstein an sich und überzeugt Reena, ihn übergangsweise als Feenkönig zu akzeptieren. Bald schon begreift Reena, dass er auf dem Weg zur Quelle ist, und entreißt ihm die blaue Magie. Im Gegensatz zu Fayette überlebt er aber, da er als Winterelf noch andere Magiefarben besitzt. Dennoch müssen sie wachsam sein, da immer wieder Feen auftauchen, die versuchen, ihm den Feenstein in Reenas Auftrag zu entreißen.

Saul und Patricia reisen nach Vallesland, wo der amtierende König mithilfe des Waldsmaragds regiert.

This is a short excerpt from the opening of “” by Unknown, quoted for review and introduction purposes. All rights belong to the copyright holders.

Book Information

  • Unique ID: b8fcc88a50950d3e
  • File Extension: .pdf
  • File Size: 5,448,431 bytes (5.196 MB)
  • Title:
  • Author: Unknown
  • Pages: 410
  • Language: German (de)

Reading & Word Statistics

  • Estimated Reading Time: 605.58 minutes
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